Finanzdienstleistungsgesetz Fidleg und Crowdfunding (Crowdlending, Crowdinvesting, Crowdsupporting, Crowddonating) in Bundesbern mit einer Interpellation mit Fragen zur Regelung

Gefragt 10, Nov 2015 in Crowdfunding / Schwarmfinanzierung Allgemein von Crowdlending Kredit

Schweiz, Bern: Der Luzerner Ständerat Konrad Graber hat eine Interpellation eingereicht (Bundesrat).

(..) Gemäss der Antwort des Bundesrats ist keine eigenständige gesetzliche Regelung für Crowdfunding geplant. Aus Sicht von Dietrich ist dies sinnvoll. Aufgrund der grossen Unterschiede zwischen den vier Kategorien müsse deren Regulierung unterschiedlich ausfallen. Beim «Crowdlending» und «Crowdinvesting» sieht der Bundesrat Risiken, dass die finanziellen Projekte scheitern. Er weist darauf hin, dass die Finanzierung typischerweise nicht über etablierte und von der Finanzmarktaufsicht (Finma) beaufsichtigte Institute erfolge.
Im Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg), zu dem der Bundesrat in der vergangenen Woche die Botschaft verabschiedet hat, ist das Thema Crowdfunding explizit genannt. Würden beim «Crowdlending» Obligationen ausgegeben, die nicht als Effekten ausgestaltet seien, gälten diese als Finanzinstrumente, heisst es in der Antwort des Bundesrats auf die Interpellation von Graber. Gemäss Fidleg sei für diese dann ein Basisinformationsblatt (BIB) zu erstellen, wenn sie Privatkunden angeboten würden. Solche BIB müssen die wichtigsten Informationen zu dem Produkt enthalten. Dietrich ist skeptisch, ob die BIB hier wirklich sinnvoll sind. Jedenfalls verkomplizierten sie das Prozedere und bremsten die Entwicklung von Crowdfunding. (..)

Crowdinvesting

(..) Des Weiteren heisst es in der Antwort des Bundesrats, beim Crowdfunding sei besonders das bankenrechtliche Verbot zu beachten, gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegenzunehmen oder dafür zu werben. Da rückzahlbare Darlehen als Publikumseinlagen gälten und die Gewerbsmässigkeit bereits bei 20 Einlagen vermutet werde, könnten sich die Geldnehmer nach dem Bankengesetz strafbar machen. Diese Regel hält Dietrich für unnötig. Sie führe dazu, dass der Betrag, den ein Darlehensgeber investieren müsse, auf Schweizer Plattformen recht hoch sei. Dies widerspreche der eigentlichen Idee des Crowdfundings. Es sei nicht nötig, hier das Bankengesetz heranzuziehen.

Ferber, Michael. "Schwarmfinanzierung - Crowdfunding Beschäftigt Bundesbern - Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg) Nimmt Thema Auf." Neue Zürcher Zeitung, November 9, 2015, Geldanlage sec.  

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Beantwortet 10, Nov 2015 von Crowdlending Kredit

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